ray-the-collection

INDISCHE TRADITION TRIFFT MODERNES DESIGN

Die Opulenz indischer Handwerkskunst, übersetzt in einen modernen, minimalistischen Stil: Dafür steht Ray The Collection. Das Ziel des Labels ist es, bei der Produktion so transparent wie möglich zu sein – und dabei auch noch Gutes zu tun.

Manchmal dauert es etwas, bis eine Idee so ausgereift ist, dass man sie in die Tat umsetzen möchte. So ging es auch Mareike Fernandes: Jahrelang arbeitete die Designerin für große Konzerne – unter anderem für Triumph und C&A. Aber innerlich hegte sie den Traum, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Die Geburt ihrer ersten Tochter war der entscheidende Auslöser, diesen Traum zu verwirklichen: "Ich habe mich gefragt, welches Vorbild möchte ich sein? Wie ernähre ich mich? Wie konsumiere ich? Was tue ich Gutes?“


Mareike Fernandes, Gründerin und Designerin von Ray The Collection.

2018 reiste Fernandes zusammen mit der einjährigen Uma Ray und ihrem Mann für zwei Monate in dessen Heimat Indien. Dort besuchte sie die NGO Saheli Women, einen gemeinnützigen Mode-Produzenten, der den weiblichen Arbeiterinnen im Dorf Bhikamkor mit fairer Bezahlung hilft, eine gesicherte Existenz aufzubauen. Inspiriert von ihren Erlebnissen in Indien wusste Mareike, dass sie bereit war, es mit einem eigenen Label zu versuchen.

Moderne Schnitte im indischen Look

Seit Frühling 2019 ist Ray The Collection online. Neben traditionell-bestickten Blusen und Kimonos mit indischen Mustern, findet man handgewebte Schals im Sortiment. Trotz der vielen Ethno-Einflüssen sind die Stücke herrlich modern und sind die perfekten Highlights für jede westliche Garderobe. Das Familienunternehmen trägt den zweiten Vornamen der Tochter Uma Ray, was übersetzt Licht oder Strahl bedeutet. „Das fand ich sehr passend, da wir mit unserer Kollektion einen kleinen Lichtstrahl der Hoffnung aussenden möchten und transparent alle Produktions- und Herstellungsprozesse darlegen," sagt Fernandes.


Mareike Fernanders (in der Mitte) mit ihrem Produktionsteam in Indien.

Die bestickten Blusen, die es auf the wearness zu kaufen gibt, sind aus Lenzing Tencel gefertigt. Die Fasern stammen aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz, der durch den natürlichen Prozess der Photosynthese entsteht. Das Nähen und Besticken der Bluse findet – teils in Handarbeit – in einer kleinen Fabrik in Bombay statt. Für die bedruckten Kimonos arbeitet Ray The Collection mit den Saheli Women (www.saheliwomen.com) zusammen. Sie werden aus einer Verbindung aus Ahimsa-Seide und Baumwolle hergestellt. Ahimsa-Seide ist eine tierfreundliche Alternative zu herkömmlicher Seide, bei der die Kokons von Seidenraupen verwendet werden, die sich bereits zum Falter entwickelt haben und geschlüpft sind. Im traditionellen Blockdruckverfahren werden die Kimonos dann in Bagru, Indien, von Hand mit Drucken vollendet.

Die Betriebe, die das Label als Produktionspartner gewählt hat, zahlen ihren Angestellten deutlich mehr als den Mindestlohn. „Außerdem unterstützen wir als Firma eine Non-Profit-Organisation in der Heimatstadt meines Mannes, Pune in Indien. Diese unterstützt hauptsächlich Frauen und Kinder,“ erklärt Mareike Fernandes. Dafür entwirft das Label immer wieder einen speziellen Charity-Artikel. „Momentan ist es ein T-Shirt. Bei jedem Verkauf spenden wir fünf Euro an die Organisation.“


Ray The Collection arbeitet mit Handwerkern in ganz Indien. Sie werden fair bezahlt, um sich eine sichere Lebensgrundlage aufzubauen.

Eco-Friendly fair organic charitable Icon the wearness Handcrafted Women's empowerment Icon the wearness

SHOPPEN SIE UNSERE PRODUKTE VON RAY THE COLLECTION - INDISCHE TRADITION TRIFFT MODERNES DESIGN