feinstueck

FAIRER LUXUS-KASCHMIR

Teaser Feinstück

Wie großartig wäre es, einen Kaschmir-Pullover zu besitzen, der für immer bei einem bleiben soll? Weil er so weich ist, so zeitlos edel ist?

Aber auch, weil man weiß, welche gute (und übrigens entlohnte) Mühe in ihm steckt? Das ist das Kunststück des Kaschmir-Labels Feinstück.

Wer sagt, dass die Dinge schnell gehen müssen, damit sie unsere Herzen höherschlagen lassen? Eigentlich niemand. Und doch ist das die Fashion-Maxime, der wir immer wieder auf den Leim gehen.

Saison für Saison zigtausend neue Klamotten, billig oder luxuriös, die darum betteln, als erste bitte sofort gekauft zu werden, um dann ein paar Monate später wieder ausgedient zu haben…

Anja Drissen führt da lieber Tatsachen der Langsamkeit, einer bestechenden Slow Fashion an. Sie lässt in der Mongolei feinsten, hochwertigen Kaschmir Haar für Haar sammeln und in Nepal zu Strickpullovern und Schals verarbeiten, die ein Leben lang zu einem gehören sollen. Für die Herstellung eines einzigen Pullovers, in dezentem Grob- oder coolem Jacquard-Strick, brauchen die nepalesischen Strickerinnen bis zu fünf Tage, dabei verwerten sie fast 900 Gramm der kostbaren Wolle, die wiederum von fünf Kaschmirziegen während eines ganzen Jahres kommt!

Slow fashion trifft auf feinstes Kaschmir

Drissen arbeitete lange als Einkäuferin in der Textilindustrie, bis sie aus moralischen und ethischen Gründen einen Schlussstrich zog. 2010 gründete sie ihr Label Feinstück. Bis dahin war sie beruflich oft in Südostasien gewesen, hatte mit großer Faszination beobachtet, wie dort einzigartige Produkte jenseits von Massenproduktion entstehen. Sie entschied sich für Nepal: Das hoch gelegene Land besitzt für sie eine ganz besondere Aura und eine Herzlichkeit, die sie tief berührte. Hier wollte sie ihre Einzelstücke aus Kaschmir, Pullover und Schals, ihre edlen, wohlig-weichen Für-Immer-Pieces stricken und weben lassen. Sie suchte mit Bedacht und fand schließlich eine Manufaktur, „deren Eigentümer längst Freunde geworden sind und die den langen Weg vom ersten Entwurf bis zum fertigen Stück Kaschmir mit mir gemeinsam beschreiten“.

Bio 1 Bio 2 Bio 3

Bio 4 Bio 5 Bio 6

1. Beim Signieren des Tuches  2. & 3. & 4. & 5. In der Manufaktur in Nepal beim Weben und Färben der Kaschmir-Tücher  6. Kampagnen-Bild der aktuellen Kollektion

Die Unternehmerin beweist mit Feinstück, dass faires, respektvolles und vollkommen ökologisches Arbeiten und Produzieren auf dem Luxuslevel absolut möglich ist. Und auch die, die am Anfang der Wertschöpfungskette stehen, daran teilhaben. In der Manufaktur, in der sie ihre Unikate fertigen lässt, arbeiten zu 80 Prozent Frauen, die alle fair bezahlt werden. Dazu gehören auch Krankenversicherung und Ausbildung für die Kinder. 

Faire Produktion im Luxus-Segment ist nicht nur möglich, sondern nötig

Die Schalboxen und Hangtags werden ausschließlich aus der Rinde des Seidelbaststrauchs gefertigt. Dieses handgeschöpfte „Lokta“-Papier wird nur von Frauen in den Hochebenen des Himalaya hergestellt. „Da die Frauen in der nepalesischen Arbeitswelt oft benachteiligt sind, liegt es uns sehr am Herzen, ihnen ein Einkommen zu ermöglichen und damit eine Stabilität in den Familien zu gewährleisten.“

In der Manufaktur selber wird auf Sauberkeit und helles Tageslicht geachtet. Es gibt Ruhezonen und einen Tempel zum Beten und Meditieren. Die Produktionsstätte arbeitet als eine der wenigen in Nepal mit einer Wasseraufbereitungsanlage, die das Abwasser, das beim Drucken und Färben entsteht, wieder sauber in die Natur zurückgehen lässt.

Unglaublich, was für Werte und berührende Details in so einem Pullover oder einem Kaschmirtuch stecken können. Zum Nicht-mehr-hergeben!

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